Aktuell

Saarbrücken, 18.10.2018

Ein erster Infobrief mit aktuellen Neuigkeiten rund um die Energiewaben ist nun verfügbar. Er kann hier heruntergeladen werden. Wenn Sie den Bezug weiterer Infobriefe per e-mail wünschen, schreiben Sie uns hier eine kurze Mail.

Saarbrücken, 20.09.2018

Die ersten Simulationsergebnisse sind jetzt online. Hier wird dargestellt, wie flexibel gesteuerte Stromerzeuger und Stromverbraucher an die Erzeugung aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien (fEE) angepasst werden können.

 


 

EnergieWabenGR

Ein Verbund länderübergreifender dezentraler Stromerzeugung in der Großregion Saar-Lor-Lux Belgien und Rheinland-Pfalz auf Verteilnetzebene.

20170223 Waben_konzept.png

Die Großregion (GR) hat bereits auf ihrem Gipfel im März 2014 erklärt, sich zur „europäischen Modellregion für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ entwickeln zu wollen. Aufgrund verfügbarer Ressourcen werden in der Großregion insbesondere fluktuierend einspeisende erneuerbare Energien (fEE) wie Wind und Photovoltaik, aber in einigen Regionen auch Bioenergiekraftwerke weiter ausgebaut. Allerdings gibt es über den ohnehin etablierten Börsenhandel und die internationalen Kuppelstellen im Übertragungsnetz hinaus bislang keinen Stromaustausch zwischen den Ländern und Regionen der Großregion.

Um die Situation zu verbessern, müssen die Energieinfrastrukturen grenzübergreifend stärker vernetzt werden, um so ggf. auch unterhalb der Übertragungsnetzebene Strom austauschen zu können und somit zur Systemstabilisierung beizutragen. Das Energiewabenkonzept bietet im Verbund hierfür eine mögliche Lösung.

Es sollen zunächst vier Energiewaben in der Großregion konzipiert werden.

  • Eine Energiewabe in Trier, Rheinland-Pfalz, und Umgebung
  • Eine Energiewabe in Metz, Lothringen, und Umgebung
  • Eine Energiewabe in Remich, Luxemburg
  • Eine Energiewabe in Ostbelgien
Karte
Lokalisation der vier Energiewaben in der Großregion

 

Zur Umsetzung des Projekts hat sich ein Konsortium aus acht Partnern, die die Umsetzung des Konzepts voranbringen und weiteren 11 strategischen Partnern, die unterstützend zu spezifischen Fragestellungen herangezogen werden, gebildet. Die Struktur des Konsortiums verdeutlicht die folgende Grafik. Weitere Informationen zu den Partnern und ihrer Rolle im Projekt.

 

Das Energiewaben-Konsortium

 

konsortium_de.pngDie Partner nach Regionen und die strategischen Partner